Martin Lejeune
Musiker, Komponist und Multiinstrumentalist

Martin Lejeune studierte Jazzgitarre an der Hochschule der Künste in Amsterdam. 1994 kam er nach Frankfurt, wo er als freischaffender Gitarrist, Komponist und Arrangeur tätig ist. Zudem ist er Lehrbeauftragter der Jazzabteilung an der Hochschule für Musik Mainz und dem Peter-Cornelius Konservatorium der Stadt Mainz.

Auftragskompositionen im Bereich der angewandten Musik entstanden unter anderem für Film (Josef Aichholzer Produktion Wien, Barbara Trottnow), Tanz (National Ballett Mannheim, Extraordinary machine, Mousonturm Frankfurt, La_Trottier Dance Collective, Co.Lab.Tanztheater) und Hörstück (Hessischer- und Bayerischer Rundfunk).

Vor allem komponierte er für die Bühne: Wuppertaler Bühnen, Theater Freiburg, Kosmos Theater Wien, Theater Basel, Theaterhaus Frankfurt, Ensemble 9. November, Die Fliegende Volksbühne, Stalburg-Theater Frankfurt, Die Volksbühne im Großen Hirschgraben, Braunschweiger Staatstheater und für das Theater Willy Praml.

Jazz – Theater – Tanztheater

Als Gitarrist arbeitete er unter anderem mit der HR Bigband, dem HR Sinfonie Orchester, dem Mahler Chamber Orchestra, dem National Ballett Mannheim, der Neuen Philharmonie Frankfurt, am Schauspiel Frankfurt, am Staatstheater Mainz, bei den Luisenburg-Festspielen Wunsiedel, mit Alfred Harth, Mikail Aslan Ensemble, John Tchicai, Phill Niblock, Corinna Danzer, Bob Degen, Emil Mangelsdorff, Bändi – Finnish Tango, le jeune matin, dem European Groove Orchestra, den Soul Jazz Dynamiters, No Lega und Martin Lejeune 3.

Neben anderen Auszeichnungen erhielt er 2003 das Arbeitsstipendium Jazz der Stadt Frankfurt.

aktuell: 38. Deutscher Rock & Pop Preis für das beste Weltmusikalbum 2020, Kinder- und Jugendtheaterpreis der Stadt Frankfurt – Karfunkel 2021

2025: Martin Lejeune ist der aktuelle Preisträger des Arbeitsstipendiums Jazz. Erstmals ist das Jazzstipendium mit einem Kompositionsauftrag zum Werk von Albert Mangelsdorff verbunden, dessen Nachlass genutzt wird.

Discographie

CD-Veröffentlichungen unter eigenem Namen und als Sideman in chronologischer Reihenholge